Lerntherapie bei LRS

LRS-Therapie im SCHULWERK - das macht den Unterschied: eine fundierte Diagnose und die passgenauen Maßnahmen!

Lesen und Schreiben zu lernen ist oft leichter als gedacht. Neue Erfolgserlebnisse und eine positive Selbstwahrnehmung sind gefragt! Die Lerntherapeuten des SCHULWERKS holen den Schüler dort ab, wo er tatsächlich steht. Davon ausgehend führt der Weg Schritt für Schritt in eine Aufwärts-Spirale. Bevor es losgehen kann, gilt es jedoch, die Hintergründe der Lernbeeinträchtigung genau zu beleuchten.

Dazu führen wir ein kostenfreies Anamnese-Gespräch mit den Eltern. Wir fragen eingehend nach der schulischen Situation des Kindes. Zeugnisse und Schriftproben werden besprochen. Wie steht es um die familiäre Situation des Kindes? Hat es die Trennung der Eltern, Schicksalsschläge im sozialen Umfeld oder Ähnliches zu verkraften? Gibt es Vorerkrankungen? Liegen diagnostische Gutachten vor? Mit der Klärung dieser Fragen ist schon viel gewonnen.

Der zweite und entscheidende Schritt hin zu einer klaren Diagnose ist die „Testung“, sofern noch keine aktuellen Testergebnisse vorliegen. Dabei handelt es sich um standardisierte, psychologische Testverfahren, die objektiven Aufschluss über die Lernentwicklung eines Schülers ergeben. Unter Anleitung des Testleiters im SCHULWERK löst das Kind eine Reihe von Aufgaben, mit denen u.a. Lesegeschwindigkeit, Leseverständnis und Rechtschreibleistung gemessen werden. Anhand der Ergebnisse können wir mit Sicherheit feststellen, ob eine Lese-Rechtschreibstörung (LRS) vorliegt. Oft werden mögliche Folgeerscheinungen dadurch erst erklärbar. Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass Kind und Eltern häufig mit Erleichterung reagieren. Die Ungewissheit hat ein Ende. Wir wissen, was los ist!

Einen schriftlichen Bericht über die Testung erhalten die Eltern von uns persönlich. In einem ausführlichen Feedback-Gespräch werden alle Fragen rund um die Testverfahren, die Ergebnisse und ihre Auswertung beantwortet. Welche Schlussfolgerungen können wir ziehen? Welche Fördermaßnahmen greifen im konkreten Fall wirklich, welche wären nur Symptombehandlung? Sind sie bei uns im SCHULWERK richtig? Was können wir für ihr Kind tun?

Im Einzelsetting mit dem Schüler verfolgen unsere Lerntherapeuten einen multimodalen Ansatz. Je nach Bedarf kombinieren wir verschiedene Maßnahmen. Körper- und Entspannungsübungen helfen, die Fixierung auf das Problem, die selbst zum Problem geworden ist, zu lösen. Im Motivationstraining vermitteln wir dem Schüler Erfolgserlebnisse, die sein Selbstbewusstsein stärken. Anwendung finden strukturierte Trainings zum sicheren Erwerb von Rechtschreibstrategien, wie z.B. „Die lautgetreue Lese- Rechtschreibförderung“ nach Reuter-Liehr oder das „Marburger Rechtschreibtraining“. Zugleich wird die Entwicklung neuer Arbeitsstrategien gefördert, die den Transfer auf den aktuellen Schulstoff ermöglichen. Die Praxis zeigt, dass die verschiedenen Methoden, sinnvoll kombiniert, zum erwünschten Erfolg führen. Maßgeblich sind die individuellen Bedürfnisse.

Wir sind die Anwälte der Kinder! Die Lerntherapeuten des SCHULWERKs sorgen dafür, dass ihre Rechte gewahrt werden. Ist die schulische Situation eine unzumutbare Belastung für den Schüler, nehmen wir Kontakt zu Lehrern bzw. Schulleitung auf. Kinder mit Lernbeeinträchtigungen haben einen gesetzlichen Anspruch auf besondere Hilfe und Unterstützung in der Schule. Wir sondieren, ob ein Nachteilsausgleich notwendig bzw. möglich ist. Mit ihm lässt sich sicherstellen, dass der Schüler auf eine ihm angemessene Weise lernen kann. Treten dabei Schwierigkeiten auf, kümmern wir uns darum. Für uns steht fest: Das Problem ist nie das Kind! In seinem Interesse stellen wir zudem sicher, dass alle Beteiligten - Eltern, Lehrer, Ärzte, andere Therapeuten – gemeinsam an einem Strang ziehen. Es geht um einen echten Neustart für das Kind!

Alle Fakten zur Lerntherapie bei LRS

Mindestlaufzeit Vertrag1 Monat
KündigungsfristVier Wochen zum Monatsende
TherapieformEinzelsetting
Unterrichtseinheit60 Min.
Ablauf1. Erstgespräch
2. i.d.R. Testung
3. Feedbackgespräch
4. Vertrag und fester Wochentermin
TherapieinhalteAbhängig von der Therapieempfehlung und der Absprache mit den Eltern
Feedback an ElternErstmalig nach 6 Unterrichtseinheiten, dann alle 6 – 8 Wochen
Bei Besonderheiten (unentschuldigtes Fehlen, keine Unterlagen dabei o.ä.) sofort
ZahlungsweiseMonatlich per Bankeinzug
Andere Zahlungsweisen nur nach Absprache
Absage des Unterrichts24 Stunden vor Unterrichtsbeginn
GutstundenBis zu 6 Stunden werden gutgeschrieben
Haben Sie noch Fragen oder wünschen Sie eine telefonisch Beratung? Wir sind Mo-Fr von 11-18 Uhr auch telefonisch für Sie da: (040) 69 20 76 00

Dyskalkulie und Rechenschwäche

Dyskalkulietherapie – das macht den Unterschied: eine unzweifelhafte Diagnose und die professionelle Unterstützung im Einzelsetting!

Damit sie einen sicheren Umgang mit Mengen, Zahlen und Rechenoperationen entwickeln können, brauchen manche Kinder besondere Aufmerksamkeit. Zum „Gewusst-wie“ gelangen sie, wenn sie die geeignete Hilfestellung erhalten. Die Lerntherapeuten des SCHULWERKs vermitteln ihnen die entscheidenden Aha-Erlebnisse. Denkblockaden lösen sich, Rechenaufgaben gelingen, Alltags-Situationen, die ein mathematisches Grundverständnis voraussetzen, lassen sich bewältigen. Um gezielt und wirksam ansetzen zu können, ist es allerdings notwendig, Ursachen und Symptome klar voneinander zu unterscheiden. Wo hakt es – und warum?

In einem kostenfreien Anamnese-Gespräch mit den Eltern bringen wir zunächst in Erfahrung: Wie ist die schulische Situation des Kindes insgesamt? Wie äußert es Ängste und Blockaden? Gibt es Bemerkenswertes, was die familiäre Situation betrifft? Wurden Vorerkrankungen festgestellt? Relevant sind auch Zeugnisse, Arbeitsproben oder möglicherweise vorhandene diagnostische Gutachten. Je mehr wir wissen, umso besser!

Zu einer klaren Diagnose gelangen wir mit dem zweiten Schritt: Ein Testleiter des SCHULWERKs führt mit dem Schüler eine „Testung“ durch, falls noch keine aktuellen Testergebnisse vorliegen. Im Rahmen von standardisierten, psychologischen Testverfahren bearbeitet der Schüler eine Reihe von Aufgaben. Anhand der Ergebnisse ermitteln wir objektiv den Stand seiner Lernentwicklung. Gemessen werden dabei u.a. Mengenverständnis, arithmetisches Faktenwissen sowie die Orientierung im Stellenwertsystem. Die Ergebnisse zeigen, ob eine Rechenschwäche oder eine Rechenstörung vorliegt. Festzustellen ist auch, ob die vorliegenden Schwierigkeiten von Konzentrationsproblemen bzw. Prüfungsangst begleitet werden. Mit der Testung gewinnen wir Gewissheit. Das grundlegende Problem und die daraus entstandenen Folgeerscheinungen sind klar voneinander zu unterscheiden. Wir wissen, wo wir konkret ansetzen müssen!

In einem ausführlichen Feedback-Gespräch erhalten die Eltern einen schriftlichen Bericht über die Testung. Wir stellen ihnen die Ergebnisse vor und beantworten alle aufkommenden Fragen. Zudem erfahren sie, welche Maßnahmen für ihr Kind sinnvoll und zielführend sind. Stellt sich heraus, dass das SCHULWERK der falsche Ansprechpartner für sie ist, vermitteln wir sie an die geeigneten Stellen weiter. Bei uns geht es zuallererst um das Kind!

Die Lerntherapeuten im SCHULWERK berücksichtigen im Einzelsetting die individuellen Bedürfnisse des Schülers. Dabei verfolgen wir einen multimodalen Ansatz: Wir kombinieren verschiedene Methoden. Dazu gehören u.a. bewährte Körper- und Entspannungsübungen, durch die sich Blockaden und Ängste lösen lassen. Didaktisch arbeiten wir nach dem EIS-Prinzip, d.h. mathematische Sachverhalte vermitteln wir auf dreierlei Art: enaktiv, ikonisch und symbolisch. Der Schüler erlebt Mathematik also handelnd (enaktiv), anschaulich (ikonisch) und sprachlich bzw. formal (symbolisch). In der Verbindung dieser drei Prinzipien entwickelt das Kind mehr und mehr ein grundlegendes Verständnis für mathematische Zusammenhänge. Der Bezug zu Alltags-Situationen erschließt sich. Der Schüler erreicht Sicherheit im Umgang mit Regeln, und erlernt universelle Strategien in jedem Zahlenraum und für jede Rechenart. Mit wachsendem Selbstvertrauen eignet er sich neue Arbeitsstrategien und Herangehensweisen an, mit denen er den aktuellen Schulstoff zu bewältigen weiß. Mathematik ist kein Angstfach mehr!

Als Anwälte der Kinder stellen die Lerntherapeuten des SCHULWERKs sicher, dass ihre Rechte gewahrt werden. Für Schüler mit einer Rechenstörung kann bis zum Ende der 4. Klasse ein Antrag auf Nachteilsausgleich gestellt werden. Wird er gewährt, können die betroffenen Kinder von Schulseite besondere Unterstützung erhalten. Darum kümmern wir uns - in Ihrem Auftrag! Voraussetzung dafür: Die Eltern haben rechtzeitig reagiert. Die Rechenschwäche bzw. Rechenstörung ihres Kindes wurde beizeiten diagnostiziert. Je früher wir helfen können, umso durchschlagender ist der Erfolg. Auf dem Spiel stehen mehr als nur Mathe-Zensuren, die bis zum Schulabschluss ins Gewicht fallen. Mathematik ist eine grundlegende Kulturfertigkeit, die ein ganzes Leben lang gefragt ist. Zu Anfang mag die Frage: „Wozu brauche ich eigentlich Mathematik?“ für den Schüler noch unbeantwortbar sein. Im SCHULWERK erschließen sich ihm die Antworten.

Alle Fakten zur Lerntherapie bei Dyskalkulie und Rechenschwäche

Mindestlaufzeit Vertrag1 Monat
KündigungsfristVier Wochen zum Monatsende
Unterrichtseinheit60 Min.
TherapieformEinzelsetting
Ablauf1. Erstgespräch
2. i.d.R. Testung
3. Feedbackgespräch
4. Vertrag und fester Wochentermin
TherapieinhalteAbhängig von der Therapieempfehlung und der Absprache mit den Eltern
Feedback an ElternErstmalig nach 6 Unterrichtseinheiten, dann alle 6 – 8 Wochen
Bei Besonderheiten (unentschuldigtes Fehlen, keine Unterlagen dabei o.ä.) sofort
ZahlungsweiseMonatlich per Bankeinzug
Andere Zahlungsweisen nur nach Absprache
Absage des Unterrichts24 Stunden vor Unterrichtsbeginn
GutstundenBis zu 6 Stunden werden gutgeschrieben
Haben Sie noch Fragen oder wünschen Sie eine telefonisch Beratung? Wir sind Mo-Fr von 11-18 Uhr auch telefonisch für Sie da: (040) 69 20 76 00

Konzentrationsprobleme

Wirkungsvolles Training bei Konzentrationsproblemen – das macht den Unterschied: ein kompetenter Lerntherapeut, objektive Diagnostik und ein strukturiertes Strategietraining.

Viele Kinder sind allzu leicht ablenkbar, ihre Aufmerksamkeit wandert, sie hängen Tagträumen hinterher, machen viele Flüchtigkeitsfehler, hören nicht aufmerksam genug zu oder vergessen Gesprächsinhalte sofort wieder. Natürlich leidet darunter der schulische Erfolg! Die Lerntherapeuten im SCHULWERK wissen, was zu tun ist! Von der Ursachenforschung und Diagnose bis zur nachhaltigen Erhöhung der Konzentrationsleistung gehen wir mit dem Schüler Schritt für Schritt. Nach und nach lernt er, sich besser zu organisieren und seine Aufmerksamkeit gezielt zu steuern.

Der Ablauf ist klar strukturiert:

  • Kostenloses Anamnesegespräch
  • Diagnostik mithilfe von standardisierten psychologischen Testverfahren
  • Auswertung und Feedback-Gespräch mit den Eltern
  • Konzentrationstraining im Einzelsetting
  • Regelmäßige Feedback-Gespräche

Im kostenfreien Anamnesegespräch fragen wir im SCHULWERK nach möglichen Gründen für die Konzentrationsprobleme. Gibt es genetisch bedingte Ursachen? Steckt der Schüler in einer emotional belastenden Situation? Fühlt er sich in der Schule überfordert? Bekommt er genügend Schlaf? Mit der Klärung dieser Fragen können wir die Ursachen eingrenzen. Eine objektive Diagnose gewinnen wir im Anschluss mit standardisierten psychologischen Testverfahren, sofern noch keine aktuellen Testergebnisse vorliegen.
Im Rahmen der Testverfahren bearbeitet der Schüler eine Reihe von Aufgaben. Anhand der Ergebnisse ermitteln wir objektiv den Stand seiner Lernentwicklung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf seiner Arbeitsgeschwindigkeit sowie seiner Sorgfalt. Anhand der Angaben, die jeweils innerhalb einer festgelegten Zeit zu erbringen sind, erhalten wir im SCHULWERK Aufschluss über die Konzentrationsleistung des Schülers. Zudem können wir die Ursachen und die Symptome der Aufmerksamkeitsschwäche voneinander abgrenzen, um gezielt Hilfe zu leisten.

In einem ausführlichen Feedback-Gespräch erhalten die Eltern einen schriftlichen Bericht über die Testung. Wir stellen ihnen die Ergebnisse vor und beantworten alle aufkommenden Fragen. Zudem erfahren sie, welche Maßnahmen für ihr Kind sinnvoll und zielführend sind. Stellt sich heraus, dass das SCHULWERK der falsche Ansprechpartner für sie ist, vermitteln wir sie an die geeigneten Stellen weiter. Bei uns geht es zuallererst um das Kind!

Nun kann das Konzentrationstraining beginnen! Im störungsfreien Einzelsetting übt der Schüler mit seinem Lerntherapeuten neue, funktionale Verhaltensmuster ein. Dabei finden im SCHULWERK u.a. das Marburger Konzentrationstraining und das Aufmerksamkeits-und Strategietraining nach Lauth und Schlottke Verwendung. Nach und nach lernt der Schüler irrelevante Reize auszublenden, strukturiert vorzugehen und seine Aufmerksamkeit selbstständig zu steuern. Er gelangt vom lauten Denken zum inneren Sprechen und entwickelt mehr und mehr die Fähigkeit Arbeitsaufträge systematisch zu bewältigen. Der Umgang mit dem aktuellen Lehrstoff fällt bald leichter! Und der einsetzende Schulerfolg steigert die Motivation!

Alle Fakten zum Konzentrationstraining

Mindestlaufzeit Vertrag1 Monat
KündigungsfristVier Wochen zum Monatsende
TherapieformEinzelsetting
Unterrichtseinheit60 Min.
Ablauf1. Erstgespräch
2. i.d.R. Testung
3. Feedbackgespräch
4. Vertrag und fester Wochentermin
TherapieinhalteAbhängig von der Therapieempfehlung und der Absprache mit den Eltern
Feedback an ElternErstmalig nach 6 Unterrichtseinheiten, dann alle 6 – 8 Wochen
Bei Besonderheiten (unentschuldigtes Fehlen, keine Unterlagen dabei o.ä.) sofort
ZahlungsweiseMonatlich per Bankeinzug
Andere Zahlungsweisen nur nach Absprache
Absage des Unterrichts24 Stunden vor Unterrichtsbeginn
GutstundenBis zu 6 Stunden werden gutgeschrieben
Haben Sie noch Fragen oder wünschen Sie eine telefonisch Beratung? Wir sind Mo-Fr von 11-18 Uhr auch telefonisch für Sie da: (040) 69 20 76 00

Finanzierungsmöglichkeiten einer Lerntherapie

Ihr Kind benötigt lerntherapeutische Hilfe? Und diese Hilfe jetzt!

Falls es Ihnen nicht möglich sein sollte die Kosten für eine Lerntherapie (zeitweise) selbst zu tragen, dann sprechen Sie uns an. Für Familien in besonderen Lebenssituationen ist es oftmals ein mühsamer und bürokratischer Weg nach einer externen Finanzierung zu suchen und die Zeit für Ihr Kind verrinnt ungenutzt. Wir beraten Sie gerne zu alternativen Möglichkeiten und dies natürlich vertraulich und kostenlos. Unserer langen Erfahrung nach zählt jeder Tag für Ihr Kind. – Warten Sie nicht! Je früher wir ihm erklären können, weshalb es die Schwierigkeiten hat und wie es hiermit umgehen kann, desto schneller wird es entlastet, und erzielt nachhaltige Erfolge.

ReBBZ (regionale Bildungs- und Beratungszentren)

In Hamburg haben Sie die Möglichkeit eine Lerntherapie im Rahmen einer Außerunterrichtlichen Lernhilfe (AUL) finanziert zu bekommen. SCHULWERK kooperiert in diesem Bereich bereits seit langem erfolgreich mit den ReBBZs in Hamburg.

Um eine AUL in Anspruch nehmen zu können gilt es leider einen langwierigen Prozess zu durchlaufen:
Wenn Ihr Kind in den üblichen Tests (z.B. Hamburger Schreibprobe/HSP oder Hamburger Rechentest), die verbindlich jährlich in allen Klassen der Hamburger Schulen geschrieben werden, einen Prozentrang gleich/unter 5 erzielt, muss die Schule für eine additive Förderung vor Ort sorgen. Nach einem Schulhalbjahr Förderung erfolgt eine erneute Testung mit den oben genannten Verfahren. Vorausgesetzt diese Testung ergibt weiterhin nur einen Prozentrang gleich/unter 5, können Sie als Eltern einen Antrag auf AUL bei der Schule einreichen, die eine Stellungnahme schreibt und dem Antrag weitere Unterlagen beifügt. Die Schule reicht die vollständigen Unterlagen anschließend an das zuständige ReBBZ weiter. Hier werden ggf. noch weitere Testungen vorgenommen und eine abschließende Stellungnahme zum Antrag erstellt. Erst dann kann über eine Bewilligung entschieden werden.

Bewilligt wird in der Regel eine AUL im Bereich Lesen und/oder Rechtschreiben nur Schülerinnen und Schülern, die eine 3. bis 6. Klasse besuchen und im Bereich Rechnen für Schülerinnen und Schüler, die eine 2. bis 4. Klasse besuchen.

Krankenkassen

Lernstörungen, wie die Lese-Rechtschreibstörung oder Dyskalkulie, sind in der internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) als umschriebene Entwicklungsstörungen aufgenommen. Es liegt daher nahe von einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen auszugehen. Nach aktueller Rechtsprechung werden trotz dessen weder die Lese-Rechtschreibstörung noch die Dyskalkulie als eine Krankheit im Sinne des Krankenversicherungsrechts betrachtet und somit entsprechende Lerntherapien nicht durch die Krankenkassen finanziert.

Jugendamt

Nach § 35a SGB VIII kann eine Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche bewilligt werden.
Kinder oder Jugendliche haben Anspruch auf Eingliederungshilfe, wenn ihre seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für ihr Lebensalter typischen Zustand abweicht, und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist oder eine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist.
Eine Lese-Rechtschreibstörung oder eine Dyskalkulie ist oftmals eine sehr belastende Situation und kann zu einer starken seelischen Beeinträchtigung führen.

Für die Kostenübernahme durch das Jugendamt ist eine Reihe von Schritten notwendig.
Hinsichtlich der Abweichung, bzw. der Gefährdung, der seelischen Gesundheit bedarf es einer Stellungnahme eines unabhängigen Sachverständigen z.B. eines Arztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie, eines Kinder- und Jugendpsychotherapeuten oder eines Arztes oder eines psychologischen Psychotherapeuten, der über besondere Erfahrungen auf dem Gebiet seelischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen verfügt.
Die Schule sollte ebenso bescheinigen, dass bei Ihrem Kind eine Problematik vorliegt, die nicht alleine durch schulische Hilfe zu lösen ist.
Mit einem entsprechenden Diagnose-Gutachten und einem formlosen Antrag kann die Kostenübernahme für Lerntherapie direkt bei dem zuständigen Sachbearbeiter des Jugendamts beantragt werden.

Wenn Sie diesen Weg wählen wollen, bedenken Sie bitte, dass dies Verfahren mehrere Monate in Anspruch nehmen kann. (Terminierung, Testung, Auswertung und Gutachtenerstellung des unabhängigen Sachverständigen bis zu sechs Monaten; Bearbeitung und Bewilligung durch das Jugendamt bis zu drei Monaten)

Jobcenter - Bildungs- und Teilhabepaket (BuT)

In Hamburg können diese Mittel bedauerlicherweise nicht für die Finanzierung einer Lerntherapie beantragt werden. Die vorgesehenen Finanzmittel fließen zurzeit in die Lernförderung (nach § 45 des HmbSG „Fördern statt wiederholen“) der Hamburger Schulen, um diese mitzufinanzieren. Die derzeitige Praxis ist noch nicht abschließend juristisch geklärt. Mit einer zeitnahen Verfahrensänderung ist nicht zu rechnen.

Für Schleswig-Holstein gilt:
Alle BuT-Berechtigten aus den oben genannten Personengruppen bekommen automatisch eine Bildungskarte im Checkformat von ihrer zuständigen Behörde. Um die Finanzierung einer Lerntherapie aus BuT-Mittel zu erhalten, sprechen Sie uns an. Sie bekommen von uns ein Angebot ausgehändigt, mit dem Sie sich an Ihren persönlichen Sachbearbeiter wenden. Dieser entscheidet über die Maßnahme (i.d.R. geschieht dies sehr zeit-nah). Bei erfolgter Bewilligung kann Ihr Kind umgehend mit einer Lerntherapie starten.

BuT-berechtigt sind Kinder und Jugendliche unter 25 Jahren, die eine allgemeinbildende Schule oder eine berufsbildende Schule besuchen, wenn folgende Leistungen bezogen werden:

  • Arbeitslosengeld nach SGB II (ALG II / „Hartz IV“)
  • Sozialgeld, SGB XII-Leistungen*
    (Sozialhilfe, Grundsicherung bei Erwerbsminderung)
  • Asylbewerberleistungen*
  • Wohngeld
  • Kinderzuschlag
* Hier entfällt die Altersgrenze von 25 Jahren

Stiftungen

Stiftungen haben sich, unserer Erfahrung und Zusammenarbeit nach, als sehr gute Kooperationspartner gezeigt. In der Regel haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, auch vor Einzelschicksalen nicht die Augen zu verschließen und rasche Hilfe zu leisten. Insbesondere zeichnen Stiftungen sich durch ihren schnellen und unkomplizierten Bewilligungsprozess aus.

Das SCHULWERK stellt gerne die Verbindung zu geeigneten Stiftungen her und hilft bei der Begründung von Anträgen.

Zu bedenken ist hierbei, dass Hilfen in der Regel nur für Kinder und Jugendliche von Eltern oder Sorgeberechtigten mit geringem Einkommen bereitgestellt (der Bezug von Transferleistungen ist hierfür aber keine Bedingung). Eine finanzielle Selbstauskunft gegenüber einer Stiftung ist daher zwingend erforderlich.

Finanzamt

Eine selbst finanzierte Lerntherapie kann unter Umständen als außergewöhnliche Belastung im Rahmen der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden (gem. § 33 EStG). Die Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass eine medizinische Indikation vorliegt, aus der sich die zwingende Notwendigkeit der Fördermaßnahmen ergibt. Diese kann nur anerkannt werden, wenn dem Finanzamt ein amtsärztliches Attest vorliegt, aus dem hervorgeht, dass es sich bei der behandelten Lernstörung des Kindes um eine Krankheit handelt. Das amtsärztliche Attest muss vor Beginn der Lerntherapie eingeholt werden.

Professionelle Unterstützung beginnt bei uns mit einem ausführlichen Beratungsgespräch. Bei allen schulischen Problemen sind wir Ihr kompetenter und vertrauensvoller Ansprechpartner. Kontaktieren Sie uns, um einen Termin zu vereinbaren.

  • Nachhilfe und Lerntherapie unter einem Dach
  • Einzelunterricht unter optimalen Bedingungen
  • Flexible Vertragslaufzeiten
  • Akademisch ausgebildete und intern geschulte Nachhilfelehrer und Therapeuten
  • Kooperationspartner der Schulen und Behörden

Das Schulwerk arbeitet seit 10 Jahren erfolgreich in allen Bereichen der außerschulischen Lernförderung. Unsere Institute gibt es 7x in Hamburg und Norderstedt.

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