Prüfungsangst-Therapie im SCHULWERK

Symptome

Ihr Kind ist sehr nervös vor Tests oder Klassenarbeiten, es schläft schlecht, hat häufig Kopf- oder Bauchschmerzen? Trotz guter Vorbereitung bringt Ihr Kind schlechte Noten nach Hause? Es konnte das Wissen in der Prüfung nicht abrufen, hinterher fällt es ihm wieder ein (Black Out)? Das Kind hat ein schlechtes Selbstbild, hält sich für dumm? Dies sind Hinweise auf Prüfungsangst!

Die Angstsymptome können sich auch körperlich zeigen, z.B. in Form von körperlicher Anspannung, Herzrasen, Zittern, Unruhe oder Beklemmungsgefühle im Brustbereich. Typisch sind auch negative Gedanken, "ich kann das sowieso nicht" "ich bin dumm" und manifestieren sich in der Angst, z.B. Furcht davor, in der Prüfung zu versagen. Hilflosigkeit, Verzweiflung oder Traurigkeit sind Gefühle, die häufig mit der Angst einhergehen. Das Vermeiden der angstbesetzten Situation ist eine häufige Reaktion, dies führt leider zu einer Verschlimmerung der Angst und zu schulischen Problemen, eine therapeutische Hilfe ist indiziert.

Prüfungsangst-Therapie im SCHULWERK - Foto © Klaus Eppele/fotolia.com

Es werden zwei Arten von Prüfungsangst unterschieden.

Einerseits gibt es die Angst in der Zeit der Prüfungsvorbereitung. In diesem Fall beeinträchtigt die Angst die Lernphase, denn unter Angst ist konzentriertes Arbeiten kaum möglich, demnach fällt das Prüfungsergebnis schlechter aus.

Andererseits gibt es die Angst während der Prüfung. Die Angst in der Prüfungssituation führt dazu, dass das gelernte Wissen nicht genutzt werden kann, häufig ist die Rede von „Black Out“. Nach der Prüfung, wenn die Entspannung einsetzt, kommt zur Erinnerung des Gelernten auch der Selbstärger.

Generell lässt sich sagen, dass der Zusammenhang zwischen Angst und Leistungsverhalten einer Kurve entspricht. Das bedeutet, dass zuwenig Angst vor Prüfungen zu sorgloser, antriebsloser Vorbereitung führt, zu viel Angst hingegen blockierend wirkt.

Wie helfen die Therapeuten im SCHULWERK?

Das SCHULWERK Hamburg arbeitet nach der ausführlichen Diagnostik sehr individuell an den spezifischen Problemen des Kindes bzw. Jugendlichen. In der Prüfungsangst-Therapie ist es sehr wichtig, das Kind bzw. den Jugendlichen über die Angstsymptome, die Auswirkungen der Angst und eben auch die Möglichkeiten, Angst zu verringern, aufzuklären. Im Rahmen der Prüfungsangst-Therapie wird über progressive Muskelentspannung nach Jacobson und andere Entspannungsverfahren aber auch mittels Neurofeedback die körperliche Angstreaktion und das körperliche Anspannungsniveau gesenkt. Die Arbeit an den angstauslösenden Gedanken setzt an den Ursachen von Prüfungsangst an und reduziert insgesamt das Auftreten von Prüfungsangst. Prüfungssimulationen können helfen, das neu gelernte Verhalten und die neuen Gedanken zu trainieren.

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